Weihnachten, du bedeutungsloses Fest.
Weihnachten hat meinen friedlichen Alltag unterbrochen! Herausgerissen, wie durch einen Stromausfall, während man seine Lieblings-Casting-Show guckt, fühle ich mich! Die letzte Woche war schon so seltsam ruhig, fast schon gemütlich. Welt ich fühle mich verloren! Vinyls in der Agentur hören. Zeit für persönliches haben. Welt, was ist mit dir nur geschehen?! Ich bin nicht vorbereitet auf die Berge Fleisch mit Fleisch. Ich trinke Kaffee und esse Gebäck in großen Mengen. Das ist das Kokain des Familienmenschen. Wie immer kochte ich eine nicht gerechtfertigte Menge leckerstem Essen für meine Eltern und wie immer, bade ich im Geld von Omi. Was ist das eigentlich für eine seltsame Sache mit diesen LED-Kerzen? Befremdlich, wenn etwas vor Omi in allen Farben blinkt, dabei brennt und dein Herz vom Kaffee und Zucker rast. Ach Weihnachten, früher warst du mal mehr Lametter! Damals, als einem noch die Übelkeit von den Süßigkeiten packte, als man die LEGO Eisenbahn 7h lang aufbaute. Damals, als der Weihnachtsbaum noch aufgestellt wurde. Damals, als mein Kontoauszug am 17.12. mir nicht erzählte, was mir die Eltern und Omi schenken werden.












Früher war auch die Zukunft noch besser.
Vielleicht sind wir doch verwandt.