Workflow is everything!
In einer professionellen Medienproduktion gilt es Workflows zu beherrschen und ständig zu verbessern. Es geht nicht ein Ergebnis per Zufall zu erreichen, da man die richtigen Regler angefasst hat. Vielmehr sollte verstanden wurden sein, was technisch dahinter steht und wieso nur eine gewisse Reihenfolge wirklich Sinn macht. Möglichst verlustfrei und effizient sollten die eigenen Workflows angelegt sein und auf ein vorher definiertes Ziel hinarbeiten.
Vor ein paar Monaten habe ich noch etwas anders darüber gedacht. Ein kreativer Ansatz galt bei mir als entscheidendes Kriterium für ein gutes Endergebnis. Heute würde ich diese Aussage nicht als falsch betiteln, eher um einen Zusatz ergänzen. Kreativ muss die Idee sein. Die Arbeitsschritte zu ihrer Verwirklichung aber müssen genau geplant, durchdacht und technisch verstanden sein. Ich muss meine Werkzeuge kennen und begreifen. Nur dann weiß ich um ihre Möglichkeiten und kann dieses in der Idee berücksichtigen.
Mein aktueller Lebenswandel lässt es seit langem mal wieder zu, dass ich durchaus mehr Zeit in eine Fotografie investieren kann. Ich erinnere mich, dass ich die Aussage vertreten habe, Lightroom alleine würde für mich ausreichen. Durchaus kann man mit der bloßen Raw-Entwicklung sehr passable Ergebnisse erzielen, jedoch ist technisch weit mehr möglich. Manchmal ist es nötig ein technisch perfektes Ergebnis anzustreben und dann geht es darum Methoden für eine optimale Rauschreduzierung zu kennen, richtig nachzuschärfen und fast unbemerkt Details in einem Bild herauszuarbeiten. Nur wer diese Grundlagen beherrscht und verstanden hat, ist wirklich in der Lage digitale Fotografie nicht nur als Hobby zu betreiben. Ich werde ganz sicher in nächste Zeit wieder öfter Photoshop öffnen.
Zum Einstieg hier noch ein Link zu einem sehr guten und verständlichen Tutorial von Malte auf Kwerfeldein.de, was mich angeregt hat das ganze Wochenende mich mehr mit Workflows auseinanderzusetzen. In dem Blog finden sich auch weitere gute Tutorials rund um Lightroom. Bei Vimeo und Youtube findet sich dazu noch einiges. Es lohnt sich einfach so sehr.
