Paul Heger
Ich freue mich jedes Mal darüber, wenn ich Menschen treffe, die etwas machen wollen und Dinge auch angehen. Auch wenn sie nicht genau wissen, was sie wollen, wissen sie, was sie ganz bestimmt nicht möchte. Ebenso freue ich mich zur Zeit, wenn man sich über Zukunftsplanung, Job, Praktikum, Karriere, weiterkommen und den eigenen richtigen Weg unterhält. Mit Paul geht beides. Er hat den Mut zu sagen, was er nicht haben möchte, sucht aber genau wie ich, nach dem nächsten Ding. Ich habe das Gefühl, dass wir beide an einem der Wendepunkte im Leben stehen und so habe ich ihn mal für die tolle Rubrik ‘Reflektion’ ausgefragt.
Was ist dein Schaffen?
Momentan ist es mein Blog, ein wenig fotografieren und anderweitig kreativ arbeiten, wobei das momentan eher weniger ist.
Was wirst du tun?
Hoffentlich studieren oder einen Job finden, Hauptsache frei sein.
Warum tust du das?
Irgendwie muss ich ja Geld verdienen und mich weiter entwickeln
Wie hast du dich gestern gesehen?
Ganz gut, also wirklich. Das mit dem Blog läuft, das Schreiben übe ich noch. Ich gehe momentan jeden Abend zufrieden ins Bett. Das war vor einem Monat noch anders.
Was beeinflusst dein Tun?
Musik, Freunde, die Umwelt und die tägliche Dosis Internet.
Warum machst du nicht etwas anderes?
Weil ich nichts anderes kann, nein eigentlich kann ich schon eine ganze Menge. Aber ich habe keine Lust irgendetwas zu machen, nur um Geld zu verdienen. Ich will etwas machen, wo ich hinter stehen kann und woran ich Spaß habe.
Wann beginnt für dich Scheitern?
Also eigentlich gibt es das für mich nicht. Irgendwas lernt man immer. Aber das letzte Mal, als etwas scheiterte, war es einfach zu wenig Geld, für zu viel Arbeit und dann auch noch für die falsche Sache… Da habe ich aber gelernt, dass es nichts für mich ist.
Wo bist du gescheitert?
Bei meinem letzten Praktikum.
Wer bist du danach geworden?
Jemand der sich zweimal überlegt, einen Job nur des Geldes wegen zu machen, oder lieber einen mit Herzblut.
Welche Hürde siehst du in deiner Zukunft?
Das liebe Geld und der damit verbundene Stop der Entwicklung, denn ohne Geld kann ich mir gewisse Dinge nicht leisten, die mir aber weiterhelfen. Aber sicherlich macht die Not auch erfinderisch, jedenfalls momentan. Doch bin ich zuversichtlich das sich immer irgendeine Lösung findet.
Wenn du sie überwindest, bist du…?
…noch lange nicht am Ziel.
Welche Rolle spielt Berlin bei all dem?
Ich bin hier geboren, wohne jetzt wieder in Berlin gute 5 Straßenecken entfernt von dem Ort, wo ich die ersten zwei Jahre meines Lebens verbrachte. Berlin ist einfach schön, locker und es gibt eine unglaubliche Vielfalt. Doch vermisse ich auch Hamburg, der Ort an dem ich eigentlich zu dem geworden bin, der ich jetzt bin. In Hamburg hatte ich zu dem Zeitpunkt alles gekannt und mich ein wenig satt gesehen. Ich glaube in Berlin wird das nie passieren.
Nenne noch 3 Songs, die deine Person am ehesten zusammenfassen.
Kings of Convenience — I‘d rather dance with you
Beirut — Nantes
Matt & Kim — Lessons Learned
Ich rate euch den Blog vom Paul zu besuchen. Dort findet man schöne Entdeckungen rund um Musik, Design, Fotografie und Film. Auch sein Tumblr-Blog lohnt sich. Paul sucht außerdem noch ein Praktikum /Job. Anstellungen im Foto-, oder Design-Sektor strebt er an und ich versichere euch, dass ihr mit ihm einen talentierten kreativen Geist bekommt, der gerne sein Herz in ein Projekt stecken möchte.

[…] wurde von André interviewt. Viel Spaß beim […]
schön
Vielen Dank