— André Duhme / Snapshots, yo.

This must be the place.

Das letzte Jahr war so krass Schule für mich, wie noch kei­nes in mei­nem Leben. Zumin­dest fühlt es sich an, als wären es 5 Jahre gewe­sen, doch nur mit 1x Geschenke zu Weih­nach­ten. Es hat sich so viel ver­än­dert. Zeit­weise wusste ich nicht mehr, was hier eigent­lich pas­siert und wollte nur noch meine Sachen packen und alles zurück­las­sen, was ich nicht tra­gen kann. Das war nicht mehr ich und das um mich herum war nicht mehr das Leben, was ich anstrebe. Ich hab mich redu­ziert und zurück­ge­nom­men. Ich habe für die Sicher­heit gelebt und gear­bei­tet und nicht mehr für mein Vor­an­kom­men. Da war ich plötz­lich die­ser gei­zige Typ gewor­den, der lie­ber ein Wochen­ende zuhause bleibt, kei­nem Men­schen begeg­net, um seine Sachen klar zu krie­gen, falls sich plötz­lich alles noch mehr in Luft auf­löst. In dem ich nach Aachen gezo­gen bin, trat ich eine Ent­wick­lung los, die ich nur erah­nen konnte und erst jetzt lang­sam begreife. Es ist ein ent­setz­li­cher Kom­pro­miss und ich brau­che einen ande­ren Ort. Kom­pro­miss­lo­ser, defi­nier­ter, nicht aus einem Bedürf­nis gebo­ren, son­dern aus einem Wunsch. Mein ers­ter Gedanke spielte auf eine Kol­lek­tiv hin. Eine Gemein­schaft, die glück­lich und zufrie­den ihre Arbei­ten mit eini­ges an Syn­er­gie erle­digt. Eine Gemein­schaft, die wächst, die sich bil­det und formt. Jedoch ist es damit nicht getan. Es geht um mehr. Es geht um das gesamte Leben und das ist viel mehr als nur Arbeit. Über­haupt ist Arbeit doch ein klei­ne­rer Teil mei­ner Per­son, als ich gedacht habe. Ich habe außer­dem erkannt, dass es so viele Men­schen gibt, die getrie­ben durch’s Leben lau­fen. Eine innere Unruhe umgibt mein Umfeld. Fast jeder erzählt mir davon, was er eigent­lich viel lie­ber machen würde. Viel­leicht ist es das Los des Deut­schen, oder man muss es wirk­lich erst ler­nen, sich zu defi­nie­ren und dafür ein­zu­tre­ten. Die ganze Welt scheint irgend­et­was zu suchen. Die ganze Welt will auf­bre­chen und einen neuen Ort fin­den. Glücks­rit­ter sind wir die­ser Tage und so habe ich beschlos­sen einen ers­ten Schritt zu wagen. Eini­ges, was ich ver­sucht habe in die­sen Blog zu quet­schen, die­sen der von mei­nem Namen geziert wird, werde ich nun woan­ders noch viel deut­li­cher in die Welt hin­aus­tra­gen. Ich werde dabei nicht allein sein. Johan­nes wird mir zur Seite ste­hen und es wer­den noch mehr hin­zu­kom­men. Wir wer­den uns auf eine Reise bege­ben. Never for money, always for love! Jeder für sich und doch zusam­men, bis wir letzt­end­lich sagen: “This must be the place.”

1 comment
  1. […] Zeit geschafft habe – oder eben nicht. Reise, reise, See­mann reise. Ich passe ein biss­chen auf André auf, zusam­men und bald zu vielt gehen wir voran und schauen wohin es uns treibt. Dabei sein ist […]

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