Start a fire

Lich­ter kamen mir mal bun­ter vor, grel­ler, wär­mer. Puber­tär, betrun­ken durch Spa­nien stol­pern. Ver­wi­schende Leucht­re­kla­men um erhell­ten die Stra­ßen. Es war Sep­tem­ber und es war warm. Auf­ge­wühlt, in eine herr­lich neue Welt. Unab­hän­gig, fast getrennt von dem klein­städ­ti­schem lang­wei­li­gen Mikro­kos­mus. Ach­ter­bahn­fah­ren. Zum ers­ten Mal in einem Club sein. Das erste Mal Wodka am Strand. Hallo Mami, ja so war das damals wirk­lich. Heute bin ich nüch­ter­ner. Weni­ger zu beein­dru­cken, aber den Augen­blick liebe ich noch immer. Welch gran­diose Dinge kön­nen inner­halb einer doch so end­li­chen Zeit­spanne statt­fin­den. Sie kön­nen alles ver­än­dern, etwas los­tre­ten. Seit­dem ich in Bar­ce­lona war, liebe ich die urbane Viel­falt. Ich mag das Meer. Ich mag die Men­schen. So kann ich durch die Zeit sprin­gen, von Moment zu Moment. Von Tonight, Tonight und Don’t look back in anger auf mei­nem ers­ten Fes­ti­val. Von Ros­to­cker Strand­pro­me­na­den und Schre­ber­gär­ten, zu Ilses Erika kurz vor Weih­nach­ten und Leip­zi­ger Som­mer. Ich stand hin­ter Tur­bo­staat viel höher auf der Bühne und vor uns waren Men­schen, bis die Nacht began.
 Start a fire
Stage diving zu Roo­kie im Conne Island. Es wird ruhi­ger. Ich bin beschäf­tig­ter. Zu man­chem habe ich Bil­der. Ich will mehr davon. Ich ver­misse es. Start a fire!



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