— André Duhme / Snapshots, yo.

Ikea

Fich­ten­ter­ror und Bäl­le­bad. Ikea ver­dient das meiste an Hot­dogs, sagte mir mal irgend­je­mand. Außer­dem ver­kauft man dort Möbel und Kuschel­tiere. Grund genug, dem Gan­zen einen Besuch abzu­stat­ten, bevor man sich an der Gen­tri­fi­zie­rung Kreuz­bergs betei­ligt und ein paar schi­cke bil­lig Möbel auf­stellt. Ich zieh natür­lich nicht nach Ber­lin. So weit bin ich noch nicht. Ich lasse mir aber einen ani­kao­ti­schen Zweit­wohn­sitz ein­rich­ten, den ich dann gerne mal flie­gend berei­sen werde. Zurück zu Ikea, denn die­ser Frei­zeit­park für Fami­lien besitzt keine Dino­sau­rier, kei­nen Scream Tower und nur einen Hotdog-​Stand. Nur wenige Möbel schei­nen sich als Fahr­ge­schäft zu eig­nen und wenn man sich in einer Mus­ter­woh­nung aus­zieht, um zu duschen, ruft man “Erst­hel­fer” aus. Ich freu mich auf mor­gen. Kis­ten schlep­pen, am Ikea-​Bausatz ver­zwei­feln und mit i.am.no.superman irgend­was fies lecke­res in nicht gerecht­fer­tig­ten Men­gen ein­fah­ren. Hallo Berlin.

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2 comments
  1. Dennis says: 25. Februar 201220:45

    Jetzt echt aus Inter­esse, das beschäf­tigt mich schon län­ger … heim­lich aus der Hüfte oder drückst du den Leu­ten die Kamera tat­säch­lich direkt in die Fresse?

  2. André Duhme says: 25. Februar 201222:00

    Bei der Ricoh GRD III schaue ich sel­ten direkt auf’s Dis­play. Auf­steck­su­cher sind mir zu teuer. Bei ande­ren Kame­ras nutze ich aber schon die Sucher und ver­su­che nicht zu sehr auf­zu­fal­len. Mit der Sea­gull kann man direkt vor den Leu­ten ste­hen. Nie­mand geht mehr davon aus, dass man eine Kamera auf diese Art und Weise benutzt.

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