Tho­mas Prior

Ich ver­su­che mich nicht mehr so sehr von ande­ren Foto­gra­fen ablen­ken zu las­sen. Es gibt einige gute und manch­mal gran­diose Stile. Sie rüh­ren aus der Sicht­weise des ein­zel­nen, sei­ner Erfah­run­gen, Emo­tio­nen, Wün­schen und Träu­men. Man kann sie nicht kopie­ren, nur nahe kom­men und was hat man dann schon gekonnt? Sehe ich aber sol­che Arbei­ten, wie sie Tho­mas Prior ablie­fert, muss ich mich sehr daran erin­nern, dass ich dar­aus nur etwas ler­nen kann. Er zeigt in sei­nen Bil­dern Rea­li­tät, aber auch Extreme. Ich über­legte kurz, ob man­ches eine Mon­tage sei, aber mit nich­ten. Tho­mas arbei­tet ganz gezielt extreme her­aus. Gebäude, die in Brand­wol­ken getaucht sind. Flug­zeuge, die über die Köpfe baden­der Urlau­ber flie­gen. Über­all fin­det sich trotz­dem Ruhe wie­der. Ich bin beein­druckt. Er ist 30, lebt in Brook­lyn und sein Port­fo­lio steckt vol­ler Arbei­ten, von denen wir nur ler­nen können.

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One Comment

  1. […] vor Mona­ten Begeis­te­rungs­stürme aus­ge­löst haben. Das nennt sich Ent­wick­lungs­pro­zess und ist gut. Heute Mit­tag schrieb ich noch dar­über, dass man nur ler­nen und nicht kopie­ren soll. Ich habe es ver­sucht. Mehr zufäl­lig ging ich die Bil­der vom letz­ten Urlaub durch und versuchte […]

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