— André Duhme / Snapshots, yo.

Archive
Technologie

Light­room 5 ist drau­ßen, na ja die Beta jeden­falls. Das wäre dann die 5. Ver­sion, mit der ich arbei­ten werde und die mir Pho­to­shop noch einen Hauch öfter erspa­ren wird. Ich bin ohne­hin kein Freund der auf­wen­di­gen Bild­re­tu­sche. Irgend­wie schmeckt mir das meis­tens nicht, wenn man ohne Plan und ver­stand da los pin­selt, nach­dem man ebenso plan– und ver­stand­los foto­gra­fiert hat. Nun denn, fol­gende neue Funk­tio­nen wer­den mir sicher den­noch Spaß machen:

Radial-​Filter
Bildschirmfoto 2013 04 19 um 17.53.52 Lightroom 5 Beta
Manch­mal helle ich gerne einen Teil des Bil­des auf, um noch mehr Fokus auf ihn zu len­ken. Hier wende ich es zum Test auf Yan­nicks Gesicht an. Natür­lich nur ganz sachte. Man kann auch Ent­sät­ti­gen, Schär­fen, den Kon­trast anpas­sen… Man kann so viel ändern… Bes­ser macht man es dezent und nicht gleich alles auf einmal.

Schnapp­schüsse
Bildschirmfoto 2013 04 19 um 17.54.24 Lightroom 5 Beta
Gab es auch vor­her schon, aber ich habe sie nie­mals benutzt. Warum nur? Wegen der aus­ge­klapp­ten Vor­ga­ben­liste viel­leicht? Ich war dumm!

Auf­rich­ten
Bildschirmfoto 2013 04 19 um 17.59.02 Lightroom 5 Beta
Für Freunde der geo­me­tri­schen Ord­nung, könnte das inter­es­sant sein. Light­room hilft euch, das Bild anhand sei­ner ver­ti­ka­len und hori­zon­ta­len Linien exakt aus­zu­rich­ten. Funk­tio­niert bei mei­nem Test­bild natür­lich nicht, da keine exak­ten und gera­den Linien vor­han­den sind. Wer es braucht…

Smart-​Vorschau
Bildschirmfoto 2013 04 19 um 18.08.14 Lightroom 5 Beta
DNG-​Proxy, wenn das Orgi­nal mal zu hef­tig, oder off­line ist. Bestimmt inter­es­sant, wenn man mit gro­ßen Daten­men­gen, auf klei­nen Note­books arbei­ten muss. Mir feh­len die Roh­da­ten, um es zu tes­ten. Logisch erscheint es mir aber.

Bereichs­re­pa­ra­tur­pin­sel
Bildschirmfoto 2013 04 19 um 18.07.05 Lightroom 5 Beta
Man kann nun nicht nur radiale Berei­che mit dem guten Repa­ra­tur­al­go­ryth­mus bear­bei­ten. Nun steht eine Pin­sel­funk­tion zur Ver­fü­gung, mit der man auch kom­plexe For­men zeich­nen kann. Nützlich!

Rum­ner­den dür­fen jetzt gerne andere, oder ihr lest hier, hier und hier weiter.

Read More

Wir lie­ben unsere Kame­ras. Wir sam­meln sie und wol­len sie nie wie­der ver­las­sen. Sie tei­len viele Erleb­nisse mit uns und haben ganz wich­tige Bil­der gemacht. Für mich ist klar, ich kann und werde meine Hexar AF, Yashica T3 und Mamiya M645 nie­mals ver­kau­fen. In São Paulo wirbt Leica nun mit einem sehr stil­vol­len und sehr auf­wen­di­gen Spot für die teu­erste Schwarz­weiß­ka­mera der Welt. Die Monochrom-​M wird hier mit dem Mythos Leica III asso­zi­iert und, der alte Held, Robert Capa wird auch wie­der aus­ge­kramt, denn wir gie­ren alle nach die­sem hel­den­haf­ten Dasein eines Capa, wenn wir still und heim­lich unsere bana­len Jobs machen, oder ein­fach nur den Hund der Tante mit dem Alko­hol­pro­blem foto­gra­fie­ren, weil uns auf der Fami­li­en­feier so lang­wei­lig ist. Also was kos­tet das Lebens­ge­fühl, was wir eigent­lich nicht bekom­men kön­nen, wenn wir nicht die Eier haben, in ein ver­fick­tes Krie­sen­ge­biet zu rei­sen und da ver­damm­ten guten Bild­jour­na­lis­mus abzu­lie­fern. Die Ant­wort ist 6.800€ ohne Optik . Ich liebe Marketing!

Read More

vscocam152 Batteriegriff

Bat­te­rie­g­riffe sind ja auch mehr so die getön­ten Schei­ben am Twingo. Dick­bäu­chige, ältere Her­ren ohne Fri­sur tra­gen sie läs­sig an ihren Kame­ras zusam­men mit Zoom­ob­jek­ti­ven, die wie ein Abstand­shal­ter ihre Bäu­che zu schüt­zen schei­nen. Keine von ihnen foto­gra­fiert täg­lich mehr als 100 Out­fits, oder hat keine Mög­lich­keit mal eben den Akku zu wech­seln, weil sie in einem Kri­sen­ge­biet unter Beschuss ste­hen. Statt­des­sen dient die­ser Griff der Zur­schau­stel­lung. ICH BIN FOTO­GRAF UND JETZT PACK VER­DAMMT NOCH MAL DEINE BRÜSTE AUS. So etwas lese ich in ihren Gedan­ken und behalte Recht, denn schein­bar haben sie alle Mar­tins Anlei­tung zum däm­lichs­ten Foto­gra­fen des Jah­res schon lange in Per­fek­tion umge­setzt.
“Ey, André was ist denn das da unten an dei­ner Kamera?” “Ein Bat­te­rie­g­riff.” “Aber du hast doch so kleine Hände, kannst du das denn über­haupt halten?” — Auszüge aus einem Gespräch, das ich irgend­wann im Juni, ihr wisst schon, der Monat im Som­mer, führte, denn ich besaß plötz­lich auch einen Bat­te­rie­g­riff und war ent­schlos­sen ihn ein­zu­set­zen, aber nicht um zu foto­gra­fie­ren. Canon 60D, Bat­te­rie­g­riff, Ummen­gen Spei­cher­kar­ten , all das schaffte ich an, um die­sen Film machen zu kön­nen. Wäh­rend dem Kon­zert nicht in den Back­stage zulau­fen, um einen neuen Akku zu holen, das ist schon viel wert. Die Kamera etwas ruhi­ger hal­ten zu kön­nen, hilft auch sehr, doch eines pas­sierte dann doch nicht. Kein Mäd­chen packe die Brüste aus, nicht wegen dem Bat­te­rie­g­riff. Ich finde, das soll­tet ihr wissen.

Read More

Ey, ich hab ne voll fette neue Kamera. Jo, Digga die geht voll nach vorn! 18MP und son Klapp­dis­play. Damit mach ich jetzt voll die guten Fotos. Halt, anders! Ich brauchte eine Kamera, mit der ich auch fil­men kann und die mir gehört und ich brauchte sie bald. Bes­ser, ich wollte kein Risiko ein­ge­hen und sie online bestel­len, also passte ich einen der Regen­güsse des heu­ti­gen Tages ab und lief zum Foto­la­den mei­nes Ver­trau­ens. Dort war ordent­lich was los und ich hoffte, dass sie das Gerät da haben wür­den. Ein etwas ver­wirr­ter, leicht tun­ti­ger älte­rer Herr bediente mich dann und ver­suchte mich noch ein biss­chen zu bera­ten, was ich toll fand, denn das hätte er nicht machen müs­sen. Mein Ent­schluss stand ja fest, den­noch war er bemüht, das ich zufrie­den sein würde und erzählte mir selbst beim Bezahl­vor­gang noch von Din­gen, die ja an dem Teil total toll sein wür­den. Ich kaufte eine Canon EOS 60D. 879€ raus­ge­hauen, nur damit ich Fil­men kann und es wird es mir wert sein, denn nächste Woche kommt was ganz beson­de­res. Dazu aber an ent­spre­chen­der Stelle mehr. Ich beschloss eben noch einen kur­zen Spa­zier­gang zu machen, bevor es wie­der reg­nen würde und lief ein wenig durch Aachen. Ich stellte fest, dass ich mit der Yashica T3 oder der Hexar AF auf der Straße viel bes­ser bin und ich mir so gar wie­der etwas an eine Spie­gel­re­flex gewöh­nen muss. Zumin­dest auf der Straße jeden­falls. Ach ja, wer meine 40D will, kann sie kau­fen. MG 0054 40D, 60D, double D!

MG 0058 40D, 60D, double D!

MG 0064 40D, 60D, double D!

MG 0067 40D, 60D, double D!

MG 0070 40D, 60D, double D!

MG 0072 40D, 60D, double D!

MG 0078 40D, 60D, double D!

MG 0089 40D, 60D, double D!

MG 0091 40D, 60D, double D!

MG 0096 40D, 60D, double D!

MG 0098 40D, 60D, double D!

MG 0102 40D, 60D, double D!

Read More

Was macht man, wenn man eine neue Kamera gekauft hat? Man foto­gra­fiert seine Fresse im Spie­gel, oder wenn man das diese Woche schon gemacht hat, foto­gra­fiert man die alte Kamera, die nun nicht mehr benö­tigt wird. Hey Freunde, Lust auf eine 40D? Die Kamera hat mich in den letz­ten 3 Jah­ren mehr als gut beglei­tet. Sie hat eini­ges erlebt und eini­ges mit­ge­macht. 2 Fes­ti­vals, Prag, der Weird Wrest­ling Cir­cus und alles, was ihr hier sonst noch gese­hen habt, kommt vor­nehm­lich aus die­ser Kamera. Würde da nicht etwas auf mich zu kom­men, was zwin­gend Bewegt­bil­der erfor­dert, würde ich sie nicht gegen eine andere Spie­gel­re­flex ein­tau­schen. Doch dazu spä­ter und an ande­rer Stelle mehr. Die Kamera funk­tio­niert klasse. Ein­zig etwas Abrieb an den Kan­ten ist ein Schön­heits­de­fi­zit. Der Gurt sieht eben auch nicht mehr neu aus. Sie kommt mit 3 Akkus (2 Orgi­nal und 1 No-​Name), ohne Hand­buch und dem rest­li­chen Babel, der gleich in den Müll flog. Inter­net ist euer Hand­buch der Liebe, wenn ihr hier ein­kauft. Dafür wisst ihr aber, was ihr da in der Hand habt und es würde mich sehr freuen, wenn das Ding an jeman­den geht, der sie ebenso hart ran nimmt. Sie braucht das ein­fach. Kauft euch glücklich!

MG 0043 Ausverkauf: Canon EOS 40D

MG 0044 Ausverkauf: Canon EOS 40D

MG 0046 Ausverkauf: Canon EOS 40D

MG 0047 Ausverkauf: Canon EOS 40D

MG 0048 Ausverkauf: Canon EOS 40D

Read More

Manch­mal, da nerde ich etwas herum und bas­tel hier und bas­tel da. Das war frü­her mal noch viel schlim­mer, aber das schweige ich jetzt mal gekonnt tot. Irgend­wann 2005 glaube ich, hörte ich davon, das OS X jetzt auch auf PC lau­fen kann, da Apple die PowerPC Archi­tek­tur auf­ge­ge­ben hatte. Leuch­tet ein, wenn man über­legt, dass die auch nur stan­dar­di­sierte Intel-​Komponenten ver­bauen. Damals war das aber alles noch wesent­lich schwie­ri­ger, als es denn heute ist und ich bin erst­mal geschei­tert. Da ich eh ein Note­book brauchte, kaufte ich ein Mac­Book und alles war gut. Ich wollte ja eh nur Final Cut benut­zen. Nach einer Weile war ich dann aber doch von der Benutz­bar­keit des Betriebs­sys­tems so ange­tan, dass ich den PC aus sei­nem Schat­ten­da­sein befreien wollt, denn den benutzte ich kaum noch. Das war zu Beginn mei­nes Stu­di­ums und ich brauchte ein­fach ein geschei­tes Arbeits­sys­tem. Etwas das ein­fach läuft. Damals kur­sier­ten spe­zi­ell ange­passte Installations-​Images und nach einer Inves­ti­tion in eine SATA Fest­platte und eine neue Gra­fik­karte von NVI­DIA, hatte ich einen klei­nen Mac­Pro. Gebas­tel war das aber immer noch. 3 Tage goog­len und unzäh­lige Foren musste ich durch­stö­bern um eine WLAN-​Karte in Betrieb zu neh­men. Sta­bil lief aber alles, wenn es denn ein­mal lief. Updates waren eher nicht so das Thema, wenn man nicht gerade Lust auf einen Installations-​Tag hatte.
Ges­tern war ich dann sehr erstaunt, wie ein­fach und schnell das mitt­ler­weile funk­tio­niert. Ich hatte seit 1,5 Jah­ren kein OS X mehr instal­liert und war nun gezwun­gen doch mal ein Update zu fah­ren. Allein schon wegen der Ree­der App. Vor­weg, das erstel­len des Instal­la­ti­ons­me­di­ums war der längste Part. Aber nun gut, wie geht denn das jetzt eigent­lich, mag sich der geneigte Leser fragen.

1. Das Main­board
Zunächst sollte man erst­mal raus­fin­den, ob das eigene Main­board mit all sei­nen lus­ti­gen Kom­po­nen­ten (Festplatten-​Controller, Netz­werk und Audio­schnitt­stel­len..) kom­plett mit Trei­bern unter­stützt wird. Dazu gibt es einige Lis­ten und eini­ges an Know­ledge Base-​Kram im Inter­net. Ich ent­schied mich für die Kake­walk Methode, da die­ses nette Stück Soft­ware viele Giga­byte Main­boards unterstützt.

2. Die Gra­fik­karte
Auch hier ein­fach mal in den ent­spre­chen­den Lis­ten nach­se­hen. Wenn der Chip­satz auf­taucht, sollte eigent­lich alles funktionieren.

3. Die Fest­platte
Am bes­ten habt ihr eine Fest­platte über und könnt diese mit einem HFS+ Datei­sys­tem for­ma­tie­ren. OS X kann NTFS zwar nativ lesen, aber nicht beschrei­ben. Wenn OS X erst­mal läuft könnt ihr aber einen NTFS Trei­ber ein­fach nach­träg­lich instal­lie­ren, damit ihr wie­der auf eure Windows-​Partitionen voll zugrei­fen könnt.

4. Das Install­ti­ons­me­dium
Frü­her braucht man ein ange­pass­tes Installtions-​Image, oder musst von einem schon lau­fen­den OS X boo­ten kön­nen. Heute reicht ein USB Stick (min­des­tens 8GB) und Kake­way baut euch die­sen in ein boot-​fähiges Install­ti­ons­me­dium um. Das sollte auch funk­tio­nie­ren, wenn kei­nes der auf­ge­führ­ten Boards eures ist. Was man noch benö­tigt ist das OS X Image, was ihr aus dem Apps­tore laden könnt, oder sonst irgendwo im Inter­net findet.

Aus Faul­heit kopiere ich die Install­ti­ons­an­lei­tung mal aus dem Hackintosh-​Forum.

Schritt 1 — Einen Lion USB Stick erstellen:

1. Ladet Lion aus dem Mac App Store.
2. Star­tet die Kakewalk.app
3. Wählt “Install from USB
4. Wählt “Aus­wäh­len” und sucht eure Lion.app (es könnte auch ein DMG image sein)
5. Ver­si­chert euch, dass ihr die rich­tige Disk für die Instal­la­tion aus­ge­wählt habt.
6. Drückt “Create”, wenn ihr fer­tig seid. Dies wird Lion auf euren USB Stick instal­lie­ren. Es ist ein lang­wie­ri­ger Pro­zess und wird ca. 20 min. dauern.

Schritt 2 — Die Instal­la­tion von Kake­walk auf den USB stick

1. Wenn die Instal­la­tion been­det ist, drückt den “OK” But­ton.
2. Wählt euren euren USB Stick aus.
3. Wählt euer Main­board.
4. Drückt “Start”, um mit der Instal­la­tion zu begin­nen. Dies sollte einige Min­au­ten dau­ern. Wenn es fer­tig ist, weft den USB Stick aus.

Step 3 — BIOS Einstellungen

1. Legt den Stick in den PC ein, auf dem ihr Lion instal­lie­ren wollt.
2. Geht ins BIOS zu Advan­ced Fea­tures
3. Ändert die Boot­rei­hen­folge, sodass zuerst vom Stick geboo­tet wird, danach von der HDD
4. Geht ein Menü zur­pück (ESC), geht zu Inte­gra­ted peri­pherals
5. WICH­TIG: Stellt “SATA RAID/​AHCI Mode” auf “AHCI” Falls das nicht geht, schaut in eurem Hand­buch nach AHCI.
6. Geht ein Menü zurück (ESC), geht ins Power Manage­ment
7. Stellt ACPI Sus­pend Type auf S3(STR) 8. Stellt HPET Mode auf 64-​bit mode
9. Save and Exit, by pres­sing F10

Step 4 — Die Instal­la­tion von Lion

Euer Sys­tem sollte jetzt vom Stick boo­ten. Der Boot­loa­der begrüßt euch und wird nach 5 sek. den Lion Instal­ler starten.

1. Wenn der Instal­ler gestar­tet hat, geht auf Uti­li­ties und dann Disk Uti­lity.
2. Wählt auf der lin­ken Seite die HDD aus, auf der ihr instal­lie­ren möch­tet.
3. Wählt par­ti­tio­nie­ren, 1 Par­ti­tion und unter Optio­nen GUID als Par­ti­ons­schema
4. Ver­gebt einen Namen für die Par­ti­tion.
5. Nach dem Par­ti­tio­nie­ren ver­lasst das Disk Uti­lity.
6. Nun fahrt mit der Instal­la­tion fort und wählt eure Ziel­par­ti­tion aus.
7. Wenn der Instal­ler fer­tig ist, star­tet den Com­pu­ter neu.

Schritt 5 — Kake­walk auf eure neue Lion Instal­la­tion installieren

Boo­tet vom USB Stick und wählt eure Lion Par­ti­tion aus.
1. Wenn es durch­star­tet tut Fol­gen­des:
2. Dop­pel­klickt auf den USB Stick und dann auf Kake­walk.
3. Drückt “Install to com­pu­ter” und wählt euer Mother­board aus.
4. Ver­si­chert euch die Par­ti­tion zu wäh­len, auf die ihr Lion instal­liert habt.
5. Drückt auf “Start instal­la­tion”. Wenn es fer­tig ist, star­tet den Rech­ner neu und boo­tet von eurer neuen Installation!

Step 6 — Ein­rich­ten der Grafikkarte

Aus Kom­pa­ti­bli­täts­grün­den benutzt Kake­walk einen default Modus, in dem ALLE Gra­fik­kar­ten ein Bild brin­gen soll­ten. Um voll­stän­dige Beschleu­ni­gung und höhere Auf­lö­sun­gen zu erhal­ten befolgt die fol­gen­den Schritte:

1. Geht ins /​Extra Ver­zeich­nis eurer neuen Lion Instal­la­tion.
2. Öffnet die com.apple.Boot.plist mit Text­Edit.
3. Sucht Gra­phic­sEnabler Yes
4. Ändert den Wert Yes auf No und spei­chert.
5. Star­tet den Rech­ner neu.

Schritt 6 musste ich nicht aus­füh­ren. Lief so schon kor­rekt. Auch die WLAN-​Karte wurde anstands­los sofort erkannt.

Das Update von 10.7. auf 10.7.3 war dann auch sehr ein­fach. Ich hab es über die Soft­ware­ak­tua­li­sie­rung gela­den und instal­liert. Danach konnte ich wie­der über den USB-​Stick boo­ten und führte Schritt 5 erneut aus. Nach einem Neu­start war dann auch wie­der Sound da.

Ins­ge­samt bin ich ziem­lich begeis­tert, da sofort alles lief und ich nicht meine Tage in irgend­wel­chen ner­di­gen Foren ver­brin­gen musste. Es ist heute also kein Pro­blem mehr, mit ent­spre­chen­der Hard­ware, sich sei­nen eige­nen Mac zu bauen. Bevor ich es jetzt in den Kom­men­ta­ren lese muss, JA es kann sein, dass die Soft­ware nicht sau­ber ist und ein Risiko dar­stellt und JA es kann sein, dass es mit dem nächs­ten Update nicht mehr so ein­fach läuft. Für ein rein pri­va­tes Pro­duk­tiv­sys­tem reicht mir das aber, da ich so arbei­ten kann, wie ich das möchte, ohne mir einen iMac kau­fen zu müs­sen, denn erst der wäre leis­tungs­fä­hig genug. Also dann, viel Erfolg und lasst doch mal hören, ob es bei euch funk­tio­niert hat.

Read More

Return of the Impe­rium, Digga! Das hier wird ne Trio­lo­gie, weil wir wis­sen, dass gute Dinge, ruhig Trio­lo­gien sein kön­nen. Nun wis­sen wir auch, dass ihr alle Fast Food mögt und rich­tig leckere Sachen nur von Mutti zube­rei­ten lasst. Mit der von den Medien aner­zo­ge­nen Auf­merk­sam­keits­spanne von durch­schnitt­lich 12 Sekun­den, ist die ana­loge Lomo­gra­phy viel­leicht nicht der rich­tige Weg auf den Hips­ter­tron. Immer­hin lan­det bei euch ja sowieso alles im Inter­net und muss ins digi­tale Aus­tausch­for­mat geprü­gelt wer­den. An die Party in der Gar­ten­laube von Oma Wal­traut erin­nert sich nach einer Woche Som­mer­fe­rien doch eh kei­ner mehr so genau. Die Bil­der müs­sen also schnel­ler zu Schü­lerVZ gelan­gen. Einige wirk­lich sinn­volle Lösun­gen möchte ich euch nun gegen den Aus­tausch eini­ger Likes, Klicks und Sha­res vorstellen.

Ricoh GRD II/​III

Bildschirmfoto 2011 08 14 um 20.36.33 Hipster guide to digital lomography

Was Ricoh anzu­bie­ten hat, könnte auch ein wirk­lich gutes Par­ty­wo­chen­ende finan­zie­ren, aber der Preis scheint sich zu loh­nen. Was man so hört klingt nicht nach Frus­tra­tion, son­dern ist reins­tes Lob. Beliebt ist sie bei Men­schen die haupt­säch­lich Street Pho­to­gra­phy betrei­ben, weil sie klein ist, eine ideale Brenn­weite besitzt und schnell ein­satz­be­reit ist. Vor­teile die man auch in der Gar­ten­laube, oder auf dem nächs­ten Kalk­bren­ner Rave schät­zen lernt. Schwarz­weiß kann sie zudem sehr gut alleine und das große Thema Bild­be­ar­bei­tung kann man sich oft schen­ken. 350€ sind nicht viel, aber auch nicht wenig. Ich besitze sie noch nicht. Viel­leicht aber dann doch, irgend­wann… Mor­gen… Oder so.

Sigma DP1/​2

4376142236 db64b0a7bf o Hipster guide to digital lomography

Eben­falls eine hoch­ge­lobte Kame­ra­se­rie sind die DPs von Sigma. Auch hier gibt es wie­der eine weit­win­ke­lige Fest­brenn­weite, die schon eini­ges kann und kom­pakte, gute Bedien­bar­keit. Die Bild­qua­li­tät soll bes­ser sein, als bei der GRD, wel­che jedoch bes­ser zu bedie­nen sein soll. Bild­rau­schen ist ebenso weni­ger ein Pro­blem, wie bei der GRD. ISO 1600 soll noch mit sei­nem eige­nen Charm gut zu ertra­gen sein. 318€ sagen gän­gige Preis­ver­gleich­sei­ten. Wie viel MDMA man dafür bekommt, müsste ihr jetzt selbst ausrechnen.

Pana­so­nic Lumix DMC-​LX5

5155767136 d083764075 o Hipster guide to digital lomography

F2, ISO 1600 ohne zu flu­chen und die Mög­lich­keit manu­ell zu fokus­sie­ren, bekommt man mit der LX5 für 378€. Sie hat dazu noch einen Zoom, der in gän­gi­gen Brenn­wei­ten fixiert wer­den kann. Ich denke zwar dass alles um die 35mm genug sein sollte, aber ich weiß genau, dass ihr denkt, die Länge macht’s. Auch sie kann RAW’s aus­kot­zen und ihr habt dann in PS oder Light­room, viel­leicht auch mit Aper­ture alle Mög­lich­kei­ten, eure Kunst mit tol­len Looks zu versehen.

Wie das geht, dass erfahrt ihr beim nächs­ten mal, wenn es wie­der heißt, Ein­hör­ner ret­ten die Welt mit Majo­näse und kal­ten Cheeseburgern.

Read More