— André Duhme / Snapshots, yo.

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Bildschirmfoto 2013 04 16 um 18.08.55 Streetstreetstreetstreet

Ich hab einen Tumblr-​Blog auf­ge­macht, weil ich end­lich mal kon­se­quente und the­ma­tisch redu­zierte Inhalte publi­zie­ren möchte. Hier kann ich mich nicht zusam­men­rei­ßen. Ich weiß ja, was ich schon für Müll unter dem Deck­man­tel des Blog­gens an die­ser Stelle ins Inter­net hab flie­ßen las­sen. Nun ja, auf Street­stree­street­street gibt es Street Pho­to­gra­phy von mir und aus mei­ner Fuji X10, nicht mehr und nicht weni­ger. Viel Spaß!

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MG 23691 In Reihe ohne Glied

Late night art, oder so. Jeden­falls garan­tiert ohne Penis, aber mit feh­len­den kon­zep­tio­nel­len Ansatz. Ich ver­kaufe das Werk für 250.000,00€, oder für eine warme Speise.

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MG 5259 Summertime Sadness

Diese Lana singt ja immer von Sum­mer­time Sad­ness. Nun weiß ich auch nicht rich­tig, warum ich jetzt bei dem Bild dar­auf komme, viel­leicht um zu geste­hen, dass ich Blue Jeans doch ein biss­chen schnafte fand.

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Der offi­zi­elle Film zum gran­dio­sen Fes­ti­val ent­stammt der Hand von San­dra Gün­ther, wel­che ihr jetzt bitte mal ordent­lich durch-​liked, denn sie hat einen groß­ar­ti­gen Job gemacht. Dies hier ist meine Inter­pre­ta­tion. Danke noch mal für die Mög­lich­keit! San­dra und das Burg Herz­berg Fes­ti­val haben mir damit einen gro­ßen Wunsch erfüllt. Mehr zum Thema gibt es auf “This must be the place” zu lesen!

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Das letzte Jahr war so krass Schule für mich, wie noch kei­nes in mei­nem Leben. Zumin­dest fühlt es sich an, als wären es 5 Jahre gewe­sen, doch nur mit 1x Geschenke zu Weih­nach­ten. Es hat sich so viel ver­än­dert. Zeit­weise wusste ich nicht mehr, was hier eigent­lich pas­siert und wollte nur noch meine Sachen packen und alles zurück­las­sen, was ich nicht tra­gen kann. Das war nicht mehr ich und das um mich herum war nicht mehr das Leben, was ich anstrebe. Ich hab mich redu­ziert und zurück­ge­nom­men. Ich habe für die Sicher­heit gelebt und gear­bei­tet und nicht mehr für mein Vor­an­kom­men. Da war ich plötz­lich die­ser gei­zige Typ gewor­den, der lie­ber ein Wochen­ende zuhause bleibt, kei­nem Men­schen begeg­net, um seine Sachen klar zu krie­gen, falls sich plötz­lich alles noch mehr in Luft auf­löst. In dem ich nach Aachen gezo­gen bin, trat ich eine Ent­wick­lung los, die ich nur erah­nen konnte und erst jetzt lang­sam begreife. Es ist ein ent­setz­li­cher Kom­pro­miss und ich brau­che einen ande­ren Ort. Kom­pro­miss­lo­ser, defi­nier­ter, nicht aus einem Bedürf­nis gebo­ren, son­dern aus einem Wunsch. Mein ers­ter Gedanke spielte auf eine Kol­lek­tiv hin. Eine Gemein­schaft, die glück­lich und zufrie­den ihre Arbei­ten mit eini­ges an Syn­er­gie erle­digt. Eine Gemein­schaft, die wächst, die sich bil­det und formt. Jedoch ist es damit nicht getan. Es geht um mehr. Es geht um das gesamte Leben und das ist viel mehr als nur Arbeit. Über­haupt ist Arbeit doch ein klei­ne­rer Teil mei­ner Per­son, als ich gedacht habe. Ich habe außer­dem erkannt, dass es so viele Men­schen gibt, die getrie­ben durch’s Leben lau­fen. Eine innere Unruhe umgibt mein Umfeld. Fast jeder erzählt mir davon, was er eigent­lich viel lie­ber machen würde. Viel­leicht ist es das Los des Deut­schen, oder man muss es wirk­lich erst ler­nen, sich zu defi­nie­ren und dafür ein­zu­tre­ten. Die ganze Welt scheint irgend­et­was zu suchen. Die ganze Welt will auf­bre­chen und einen neuen Ort fin­den. Glücks­rit­ter sind wir die­ser Tage und so habe ich beschlos­sen einen ers­ten Schritt zu wagen. Eini­ges, was ich ver­sucht habe in die­sen Blog zu quet­schen, die­sen der von mei­nem Namen geziert wird, werde ich nun woan­ders noch viel deut­li­cher in die Welt hin­aus­tra­gen. Ich werde dabei nicht allein sein. Johan­nes wird mir zur Seite ste­hen und es wer­den noch mehr hin­zu­kom­men. Wir wer­den uns auf eine Reise bege­ben. Never for money, always for love! Jeder für sich und doch zusam­men, bis wir letzt­end­lich sagen: “This must be the place.”

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Holly Moly, it’s Schmol­ly­wood! Zur Sache! Hört mal her, das ist wich­tig. Fil­me­ma­cher und Visual­ge­nie Den­nis Dirk­sen will mit sei­nen Freunde Ingo und Ingo mal wie­der ordent­lich was los machen. Vor ner gan­zen Weile trie­ben die Jungs sich schon in Twin Peaks rum, bela­ger­ten David Lynchs Haus und ich konnte nur neid­voll mein Facebook-​like geben. Was würde ich diese Orte nur auch gerne berei­sen. Das sind Orte vol­ler Magie, Orte vol­ler Cha­risma und Orte vol­ler span­nen­der Geschich­ten. Nicht nur weil dort Filme ent­stan­den sind. Oder anders und hof­fent­lich bes­ser gesagt, Filme sind eben genau wegen die­ser Magie und die­sem Cha­risma dort ent­stan­den. Das haben die Jungs auch begrif­fen und wol­len nun dar­aus etwas machen, was die Welt ver­bes­sern kann und wenn nicht das, dann wenigs­tens das TV-​Programm. Sie wol­len einen Pilo­ten dre­hen! Es geht um eine Serie und es geht um euch! Sucht mal nach dem Zahn­gold eurer Groß­müt­ter, bringt Pfand weg und ver­kauft die Katze des Nach­barn, aber vor allem, macht das mög­lich! Mehr dazu bei Start­next. Ich zähl auf euch!

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Ich schaute einen Film und ich hörte einen Song. Bei­des brachte mich auf eine Idee. Viel mehr noch, als das. Es war einer die­ser erleuch­ten­den Momente, wo Gott herab steigt, “Yo Bro, alles klar Digga?” sagt und man end­lich mal eine gescheite Ant­wort auf eine Frage bekommt. Nun kom­men Zwei Dinge zusam­men. Zum einen, denke ich schon län­ger über eine Art Kol­lek­tiv nach. Eine Basis zu arbei­ten, eine Basis zusam­men­zu­ar­bei­ten! Nicht nur eine Gemein­schaft, die zusam­men Pro­jekte ver­wirk­licht, son­dern frage ich mich, ob es eine Gesell­schaft geben kann, die bes­ser mit den Anfor­de­run­gen krea­ti­ver Arbeit klar kommt, als es denn Agen­tu­ren tun. Das kleine agil arbei­tende Grup­pen effi­zi­en­ter sein kön­nen, weiß ich, denn fast jeder Stu­di­en­gang lehrt das mitt­ler­weile. Die andere Sache ist, ich weiß end­lich warum ich, und ich denke auch viele andere, das tun, was sie denn tun. Es geht um Ent­wick­lung und es geht um Rei­sen. Es geht darum, dass wir uns Ziele suchen, Punkte in unse­ren Leben defi­nie­ren, die wir auf eine bestimmte Art und Weise aus­klei­den wol­len. Die Gründe dafür sind so kom­plex, wie Men­schen nun mal kom­plex sein kön­nen. Ich habe ange­fan­gen zu foto­gra­fie­ren, weil ich Bil­der von Anton Corb­jin gese­hen habe und Musik liebte. Ich wollte schaf­fen, was ich da auf Bil­der sah. Da war mein Ziel. Dies hat sich mitt­ler­weile geän­dert, aber es ist nicht wirk­lich etwas ganz ande­res, es ist gewach­sen, geschrumpft, kam näher und rückte wei­ter weg. Ich habe es noch nicht erreicht, aber ich bin immer noch auf Rei­sen, nicht wil­lig anzu­hal­ten. Eines Tages wird mir aber klar wer­den: “This must be the place.” Bis dahin ist jeder neue Moment der Beste, den ich haben kann. Ich werde ste­tig erfah­re­ner sein, als gerade eben noch und mit jeder Zeit­ein­heit dem Ziel näher kom­men, aber auch gleich­zei­tig mich ver­än­dern. Und das ist es. Ich möchte das in eine Arbeits­weise über­füh­ren. Eine Arbeits­men­ta­li­tät, aber vor allem eine Arbeits­ge­mein­schafts­men­ta­li­tät möchte ich davon ableiten.

Neh­men wir ein Pro­jekt. Irgend­ei­nes… Es ist egal, um was es geht. Wir haben Team­mit­glie­der. Wir haben ein defi­nier­tes Pro­jekt­ziel und es geht darum, den Weg gemein­sam zu gehen. Das Ziel kann sich auf die­sem Weg immer ändern, aber den­noch strebt man wei­ter­hin drauf zu. Es wer­den Hür­den auf­tre­ten, man wird ler­nen, man wird sich hel­fen und man wird mit jedem Moment erfah­re­ner. Am Ende jedoch ist jedes Pro­jekt nur ein Puz­zel im Gan­zen, eine Teil­stre­cke auf dem Weg jedes einzelnen.

Nun soll die­ses Kol­lek­tiv nicht dazu die­nen Pro­jekte zu erar­bei­ten, nicht nur! Der Plan ist, gemein­sam die Wege der Ein­zel­nen zu gehen. Anzu­kom­men und viel­leicht ein biss­chen eher sagen zu kön­nen: “This must be the place.”

thismustbetheplace first blog This must be the place.

So viel für jetzt. Ich denke, ich muss da noch viel drü­ber reden und viel erklä­ren. Es gibt bis­her eine regis­trierte Domain und eine Face­book Page. Letz­tere wird erst­mal zum Herz des Pro­jek­tes. Es wird der Markt­platz, oder bes­ser der Schul­hof. Unser Hort, in dem wir sicher auf­wach­sen kön­nen. Ich möchte das Pro­jekt nicht alleine Stem­men. Es wird eines Tages frei sein und ich möchte, dass jeder eine Mög­lich­keit bekom­men kann, dem Kol­lek­tiv bei­zu­tre­ten. Bis dahin wird es noch ein wei­ter Weg wer­den und wir müs­sen viel For­men. Wir bedeu­tet das “1. Semes­ter”. In nächs­ter Zeit wer­den einige Leute, die ich kenne und die ich sehr schätze, Ein­la­dun­gen bekom­men. Ein­la­dun­gen, in denen ich sie bit­ten möchte, sich an die­sem Pro­jekt zu betei­li­gen. Auf geht’s!

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