Ich hab einen Tumblr-Blog aufgemacht, weil ich endlich mal konsequente und thematisch reduzierte Inhalte publizieren möchte. Hier kann ich mich nicht zusammenreißen. Ich weiß ja, was ich schon für Müll unter dem Deckmantel des Bloggens an dieser Stelle ins Internet hab fließen lassen. Nun ja, auf Streetstreestreetstreet gibt es Street Photography von mir und aus meiner Fuji X10, nicht mehr und nicht weniger. Viel Spaß!
Read MoreLate night art, oder so. Jedenfalls garantiert ohne Penis, aber mit fehlenden konzeptionellen Ansatz. Ich verkaufe das Werk für 250.000,00€, oder für eine warme Speise.
Read MoreDiese Lana singt ja immer von Summertime Sadness. Nun weiß ich auch nicht richtig, warum ich jetzt bei dem Bild darauf komme, vielleicht um zu gestehen, dass ich Blue Jeans doch ein bisschen schnafte fand.
Read MoreDer offizielle Film zum grandiosen Festival entstammt der Hand von Sandra Günther, welche ihr jetzt bitte mal ordentlich durch-liked, denn sie hat einen großartigen Job gemacht. Dies hier ist meine Interpretation. Danke noch mal für die Möglichkeit! Sandra und das Burg Herzberg Festival haben mir damit einen großen Wunsch erfüllt. Mehr zum Thema gibt es auf “This must be the place” zu lesen!
Read MoreDas letzte Jahr war so krass Schule für mich, wie noch keines in meinem Leben. Zumindest fühlt es sich an, als wären es 5 Jahre gewesen, doch nur mit 1x Geschenke zu Weihnachten. Es hat sich so viel verändert. Zeitweise wusste ich nicht mehr, was hier eigentlich passiert und wollte nur noch meine Sachen packen und alles zurücklassen, was ich nicht tragen kann. Das war nicht mehr ich und das um mich herum war nicht mehr das Leben, was ich anstrebe. Ich hab mich reduziert und zurückgenommen. Ich habe für die Sicherheit gelebt und gearbeitet und nicht mehr für mein Vorankommen. Da war ich plötzlich dieser geizige Typ geworden, der lieber ein Wochenende zuhause bleibt, keinem Menschen begegnet, um seine Sachen klar zu kriegen, falls sich plötzlich alles noch mehr in Luft auflöst. In dem ich nach Aachen gezogen bin, trat ich eine Entwicklung los, die ich nur erahnen konnte und erst jetzt langsam begreife. Es ist ein entsetzlicher Kompromiss und ich brauche einen anderen Ort. Kompromissloser, definierter, nicht aus einem Bedürfnis geboren, sondern aus einem Wunsch. Mein erster Gedanke spielte auf eine Kollektiv hin. Eine Gemeinschaft, die glücklich und zufrieden ihre Arbeiten mit einiges an Synergie erledigt. Eine Gemeinschaft, die wächst, die sich bildet und formt. Jedoch ist es damit nicht getan. Es geht um mehr. Es geht um das gesamte Leben und das ist viel mehr als nur Arbeit. Überhaupt ist Arbeit doch ein kleinerer Teil meiner Person, als ich gedacht habe. Ich habe außerdem erkannt, dass es so viele Menschen gibt, die getrieben durch’s Leben laufen. Eine innere Unruhe umgibt mein Umfeld. Fast jeder erzählt mir davon, was er eigentlich viel lieber machen würde. Vielleicht ist es das Los des Deutschen, oder man muss es wirklich erst lernen, sich zu definieren und dafür einzutreten. Die ganze Welt scheint irgendetwas zu suchen. Die ganze Welt will aufbrechen und einen neuen Ort finden. Glücksritter sind wir dieser Tage und so habe ich beschlossen einen ersten Schritt zu wagen. Einiges, was ich versucht habe in diesen Blog zu quetschen, diesen der von meinem Namen geziert wird, werde ich nun woanders noch viel deutlicher in die Welt hinaustragen. Ich werde dabei nicht allein sein. Johannes wird mir zur Seite stehen und es werden noch mehr hinzukommen. Wir werden uns auf eine Reise begeben. Never for money, always for love! Jeder für sich und doch zusammen, bis wir letztendlich sagen: “This must be the place.”
Read MoreHolly Moly, it’s Schmollywood! Zur Sache! Hört mal her, das ist wichtig. Filmemacher und Visualgenie Dennis Dirksen will mit seinen Freunde Ingo und Ingo mal wieder ordentlich was los machen. Vor ner ganzen Weile trieben die Jungs sich schon in Twin Peaks rum, belagerten David Lynchs Haus und ich konnte nur neidvoll mein Facebook-like geben. Was würde ich diese Orte nur auch gerne bereisen. Das sind Orte voller Magie, Orte voller Charisma und Orte voller spannender Geschichten. Nicht nur weil dort Filme entstanden sind. Oder anders und hoffentlich besser gesagt, Filme sind eben genau wegen dieser Magie und diesem Charisma dort entstanden. Das haben die Jungs auch begriffen und wollen nun daraus etwas machen, was die Welt verbessern kann und wenn nicht das, dann wenigstens das TV-Programm. Sie wollen einen Piloten drehen! Es geht um eine Serie und es geht um euch! Sucht mal nach dem Zahngold eurer Großmütter, bringt Pfand weg und verkauft die Katze des Nachbarn, aber vor allem, macht das möglich! Mehr dazu bei Startnext. Ich zähl auf euch!
Read MoreIch schaute einen Film und ich hörte einen Song. Beides brachte mich auf eine Idee. Viel mehr noch, als das. Es war einer dieser erleuchtenden Momente, wo Gott herab steigt, “Yo Bro, alles klar Digga?” sagt und man endlich mal eine gescheite Antwort auf eine Frage bekommt. Nun kommen Zwei Dinge zusammen. Zum einen, denke ich schon länger über eine Art Kollektiv nach. Eine Basis zu arbeiten, eine Basis zusammenzuarbeiten! Nicht nur eine Gemeinschaft, die zusammen Projekte verwirklicht, sondern frage ich mich, ob es eine Gesellschaft geben kann, die besser mit den Anforderungen kreativer Arbeit klar kommt, als es denn Agenturen tun. Das kleine agil arbeitende Gruppen effizienter sein können, weiß ich, denn fast jeder Studiengang lehrt das mittlerweile. Die andere Sache ist, ich weiß endlich warum ich, und ich denke auch viele andere, das tun, was sie denn tun. Es geht um Entwicklung und es geht um Reisen. Es geht darum, dass wir uns Ziele suchen, Punkte in unseren Leben definieren, die wir auf eine bestimmte Art und Weise auskleiden wollen. Die Gründe dafür sind so komplex, wie Menschen nun mal komplex sein können. Ich habe angefangen zu fotografieren, weil ich Bilder von Anton Corbjin gesehen habe und Musik liebte. Ich wollte schaffen, was ich da auf Bilder sah. Da war mein Ziel. Dies hat sich mittlerweile geändert, aber es ist nicht wirklich etwas ganz anderes, es ist gewachsen, geschrumpft, kam näher und rückte weiter weg. Ich habe es noch nicht erreicht, aber ich bin immer noch auf Reisen, nicht willig anzuhalten. Eines Tages wird mir aber klar werden: “This must be the place.” Bis dahin ist jeder neue Moment der Beste, den ich haben kann. Ich werde stetig erfahrener sein, als gerade eben noch und mit jeder Zeiteinheit dem Ziel näher kommen, aber auch gleichzeitig mich verändern. Und das ist es. Ich möchte das in eine Arbeitsweise überführen. Eine Arbeitsmentalität, aber vor allem eine Arbeitsgemeinschaftsmentalität möchte ich davon ableiten.
Nehmen wir ein Projekt. Irgendeines… Es ist egal, um was es geht. Wir haben Teammitglieder. Wir haben ein definiertes Projektziel und es geht darum, den Weg gemeinsam zu gehen. Das Ziel kann sich auf diesem Weg immer ändern, aber dennoch strebt man weiterhin drauf zu. Es werden Hürden auftreten, man wird lernen, man wird sich helfen und man wird mit jedem Moment erfahrener. Am Ende jedoch ist jedes Projekt nur ein Puzzel im Ganzen, eine Teilstrecke auf dem Weg jedes einzelnen.
Nun soll dieses Kollektiv nicht dazu dienen Projekte zu erarbeiten, nicht nur! Der Plan ist, gemeinsam die Wege der Einzelnen zu gehen. Anzukommen und vielleicht ein bisschen eher sagen zu können: “This must be the place.”
So viel für jetzt. Ich denke, ich muss da noch viel drüber reden und viel erklären. Es gibt bisher eine registrierte Domain und eine Facebook Page. Letztere wird erstmal zum Herz des Projektes. Es wird der Marktplatz, oder besser der Schulhof. Unser Hort, in dem wir sicher aufwachsen können. Ich möchte das Projekt nicht alleine Stemmen. Es wird eines Tages frei sein und ich möchte, dass jeder eine Möglichkeit bekommen kann, dem Kollektiv beizutreten. Bis dahin wird es noch ein weiter Weg werden und wir müssen viel Formen. Wir bedeutet das “1. Semester”. In nächster Zeit werden einige Leute, die ich kenne und die ich sehr schätze, Einladungen bekommen. Einladungen, in denen ich sie bitten möchte, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Auf geht’s!
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